Deutschlandbesuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan

Forderung von Erika Steinbach: Genozid an den Armeniern und Assyrern nicht länger leugnen

Zum Berlin Besuch des türkischen Ministerpräsidenten, Recep Tayyip Erdogan, hatte sich Erika Steinbach (CDU) lt. bild.de geäußert und verlangt vom türkischen Premier, sich bei den Armeniern und Assyrern für den Völkermord von 1915 zu entschuldigen.

‚Erika Steinbach (70, CDU), Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen und menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, verlangt eine Entschuldigung: „Ich fordere den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auf, den Genozid an den Armeniern und Assyrern durch die Jungtürkische Regierung im Osmanischen Reich vor 99 Jahren nicht länger zu leugnen.“‘ (Quelle: bild.de)

Exkurs: Völkermord an den Assyrern, Armeniern und Pontos-Griechen

Am 24.04.1915 hatte die damalige Regierung des Osmanischen Reiches beschlossen, die dortlebenden Christen völlig auszulöschen. Mit Deportationen, Folter und Ermordungen fielen diesem Völkermord (Seyfo) mehr als zwei Millionen Menschen zu Opfer. Hierzu zählen armenische, assyrische und pontos-griechische Christen. Die heutige türkische Regierung leugnet bisher diese Tat und klagt jeden an, der es offen wagt, dies als Völkermord zu bezeichnen.

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