Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Assyrisch-christliche Selbstverwaltung in der Niniveh-Ebene im Irak

Verbleib der Christen im Vorderen Orient fördern für assyrisch-christliche Selbstverwaltung in der Niniveh-Ebene im Irak

An Bundeskanzlerin Angela Merkel
An den Präsidenten der Europäischen Kommission,
José Manuel Barroso

Die Mehrheit der christlichen Iraker ist aus ihrer Heimat geflohen, vor allem nach Syrien, Jordanien und Ägypten. Der Grund dafür sind gezielte Anschläge, Erpressungen, Verschleppungen, Zerstörungen und gewalttätige Übergriffe wie Vergewaltigungen, mit denen die irakischen Christen aus ihrer Heimat vertrieben wurden und werden.
Die Regierung des Irak möchte diese Minderheiten in ihrer historischen Heimat halten.
Sie vermag es aber nicht, ihnen ausreichend Schutz und Sicherheit zu schaffen. Um die Fluchtwelle zu stoppen und künftig freiwillige Rückkehr zu ermöglichen, muss eine sichere Lebenssituation geschaffen werden. Viele irakische Christen, einschließlich ihrer politischen und religiösen Führer, wünschen sich in der Niniveh-Ebene ein Selbstverwaltungsgebiet in dem von der irakischen Verfassung gebotenen Rahmen und mit Duldung der dortigen kurdischen Mehrheitsbevölkerung.
Die Regierung der kurdischen Nachbarprovinzen unterstützt diese Bestrebung.
Die Schaffung eines solchen Status erfordert politische Verhandlungen von Deutschland und der EU mit der Regierung in Bagdad unter Beteiligung anderer Mächte und insbesondere den Führern der irakischen Christen und der anderen Minderheiten. Wir ersuchen dafür ihre aktive Mitwirkung.

Schutzzone fuer Assyrer im Irak

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