Wer oder was ist der AMVA?

Exkursion der Universität Augsburg zum AMVA

Seit der Gründung des Assyrischen Mesopotamien Verein Augsburg e. V. sind mittlerweile 40 Jahre vergangen. Der Verein hat sich während dieser Zeit strukturell weiterentwickelt. Am 10. November 2018 besuchten Frau Christiane Lembert-Dobler sowie Herr Prof. Dr. Günther Kronenbitter mit einigen Studenten der Universität Augsburg den AMVA, um einen Teil der Augsburger Gesellschaft näher kennenzulernen.

In Augsburg leben mittlerweile ca. 5.000 Assyrer/Aramäer. Die Meisten finden sich in der syrisch-orthodoxen Marienkirche wieder, die sich in Augsburg-Lechhausen befindet.
Augsburg hat für die Augsburger mit assyrischen Wurzeln eine große Bedeutung. Hier wurde bundesweit der erste assyrische Kultur- und Sportverein gegründet sowie auch mit Pfarrer Bitris Ögünc (verstorben am 26.02.2014) der erste syrisch-orthodoxe Priester für Mitteleuropa geweiht. Daher gilt Augsburg als eines der wichtigsten Zentren für das assyrische Volk in der BRD.

„Grund genug“, dachten sich einige Studenten der Universität Augsburg den AMVA im Rahmen eines Seminars näher kennenzulernen, zumal dieser auch unter vielen Lokalpolitikern als Paradebeispiel gelungener Integration gilt. Vertreter des AMVA und des AJM-Bayern standen den Stundenten von Frau Christiane Lembert-Dobler sowie Herrn Prof. Dr. Günther Kronenbitter mit Rede und Antwort zur Verfügung. Dabei ging man unter anderem auf geschichtliche Fakten bis hin zur Gegenwart ein. Ein Schritt zur Weiterentwicklung der Strukturen war die Gründung des Assyrischen Jugendverbandes Mitteleuropa e. V. (AJM), die unter anderem nicht zuletzt auf der jahrelangen harten Arbeit des AMVA zurückzuführen ist. Weiterhin stellten alle Teilnehmer klar, dass man sich auf der vergangenen Arbeit nicht ausruhe, sondern auch die hier ankommenden Migranten bei der Integration unterstützen möchte. Dazu habe man mit dem Patenschaftsprojekt ein wichtiges Instrument an der Hand. Abschließend besichtigte man gemeinsam die Innenwand des AMVA, welche eine Abbildung des Ishtar-Tores sowie der zwei antiken Stiere darstellt.

Wir bedanken uns bei Frau Christiane Lembert-Dobler, Herrn Prof. Dr. Günther Kronenbitter sowie allen teilnehmenden Studenten für diesen Besuch und freuen uns, sie hier wieder in unseren Vereinsräumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

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