Reformpaket in der Türkei

Syrisch-orthodoxes Kloster Mor Gabriel soll umstrittenes Land zurückerhalten

In der Türkei wurde ein neues Reformpaket angekündigt, welches unter anderem vorsieht, dass das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel das umstrittene Land zurückerhält. Diese Meldung bestätigt Shlemon Yonan, erster Vorsitzender des ZAVD ( Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäischen Sektionen e.V.) nach einem Telefonat mit dem Erzbischof Mor Timotheus Samuel Aktas.

Shlemon Yonan gratulierte in dem Telefonat dem Erzbischof des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel zum Erfolg und informierte sich über die zukünftige Lage. Erzbischof Mor Timotheus Samuel Aktas rief zur Mäßigung aus, da die endgültige Entscheidung schließlich noch ausstehe.

Auf Nachfrage lobte der Vorsitzende des ZAVD das neue Reformpaket der türkischen Regierung: Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, endlich zu beginnen, europäische Normen für Menschenrechte und Religionsfreiheit einzuführen. Diese Entscheidung wird auch eine Ermutigung für eine verstärkte Rückwanderungsbewegung sein. Der Zentralrat der assyrischen Vereinigungen in Deutschland und europäischen Sektion e.V. wird weiterhin die Situation verfolgen und Stellung hierzu nehmen.

Mor Gabriel steht für das kulturelle Erbe der Assyrer (Suryoye) und ist eines der ältesten Klöster weltweit. In einem fraglichen Rechtsstreit sollte des Kloster um 88 Hektar Land enteignet werden.

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