Südaustralien gedenkt an die Opfer des Genozides um 1915 (Seyfo)

Neu errichtetes assyrisches Denkmal

Am 20. Mai 2012 wurde das Denkmal an den Genozid um 1915 offiziell eingeweiht. Zu dieser Zeit verloren 2,75 Millionen Christen ihr Leben und ihre Identität. Die Meisten von ihnen waren Assyrer, Armenier oder Pontos-Griechen. Das Memorial entstand unter der Leitung der Organisationen Pontian Brotherhood of South Australia, Armenian Cultural Association of South Australia und Assyrian Universal Alliance-Australian Chapter.

Am 24. April 1915 begann der Tag des Schreckens für alle Christen im Orient. Die assyrische Bevölkerung wurde um 75% minimiert, 1,5 Millionen Armenier verloren ihr Leben, insgesamt 2,75 Millionen Christen.

Vor 97 Jahren beschloss das Osmanische Reich die dort lebenden Christen auszurotten. Unter dem Ziel der Türkianisierung verloren Millionen ihr Leben. Exekutierungen, Vertreibungen, Ermordungen, Zwangsislamisierungen und Verlust des wirklichen Nachnamens waren die Folge.

Assyrische Organisationen begrüßen das errichtete Denkmal, welches in Südaustralien errichtet wurde und hoffen, dass auch andere Länder Mut zeigen den Holokaust anzuerkennen.

Bis heute erkennt die Türkei den Völkermord an den Assyrern, Armeniern und Pontos-Griechen nicht an. Gründe gibt es wenige, Stichfeste Argumente keine.

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