Uralte Stadt mit viel Zukunftspotenzial

Tagung „Assur und Assyrien“ in der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Die vor mehr als 4000 Jahren im heutigen Nordirak gegründete Stadt Assur, die Hauptstadt Assyriens, fasziniert immer noch, so der Assyriologe Stefan Maul. In der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, wo das Forschungsprojekt "Edition literarischer Keilschrifttexte aus Assur" angesiedelt ist, eröffnete er eine internationale Tagung über die Funde und Forschungen zu der historischen Stadt. Und Maul war davon überzeugt, dass das im Jahr 614 v. Chr. zerstörte politisch-kulturelle Zentrum auch weiterhin großes wissenschaftliches Zukunftspotenzial besitzt.

Die Deutsche Orient-Gesellschaft hat vom 18. September 1903 bis zum 2. April 1914 Ausgrabungen in Assur durchgeführt. Im Jahr 2014 wurden das Ende der Ausgrabungen und der Beginn der Assur-Forschungen vor hundert Jahren gefeiert. Die Grabung in Assur war sehr substanziell: Erschlossen wurden 11.000 Tontafeln, darunter 5300 beschriebene Objekte, von denen zwei Drittel in Berlin und ein Drittel in Istanbul lagern. Zum Berliner Material gibt es unmittelbaren Zugang.

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Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

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