Kurden und Christen

Ein Krieg um Schulbücher bestimmt Syriens Zukunft

Mitten im Bürgerkrieg errichten Kurden und Christen eine Selbstverwaltung für Nordsyrien. Und schon streiten sie sich um die Lehrpläne - und über eine ganz besonders kurdische Sicht der Geschichte.

Die Zukunft Syriens sieht aus wie ein Museum. Das Familienanwesen im christlichen Viertel von Kamischli ist alt, von der Decke bröckelt der Putz, auch die altertümlichen Elektroleitungen müssten dringend saniert werden. Die Schulbänke in den Klassenzimmern rund um den schattigen Innenhof scheinen aus den 60er-Jahren zu stammen. Hier, im vom Regime befreiten Norden Syriens, haben Nancy Eissa und ihr Mann John das Sprachinstitut Orhoy aufgebaut, wo nach Jahrzehnten kultureller Unterdrückung endlich wieder Syriakisch gelehrt werden kann, die uralte Sprache der syrischen Christen.

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Quelle: Welt

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