The Assyrian Democratic Organization’s Statement

Arrest of Two Assyrians in Aleppo Syria

On Wednesday, 30-November-2011, the Syrian Security Forces detained two Assyrians in Aleppo, Mr. Samuel Joseph Sawmeh and Mr. George Abdul-Massih Bahno. They were detained for using their cell phones to shoot videos of the long lines in front of a gas station in the Al-Azizieh Neighborhood in Aleppo. Such scenes exist in all the cities and towns of Syria due to the current oil shortages in Syria, and videos such as these are widespread on Syrian and international TV stations. Weiterlesen

Freiheit für die Minderheiten?

Podiumsdiskussion bei der Gesellschaft für bedrohte Völker

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fand am 26. November eine Podiumsdiskussion über den Wandel in der so genannten arabischen Welt statt. Die Menschen in den arabisch-islamisch dominierten Gesellschaften fordern politische Mitbestimmung und Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Ob die Revolutionen in Tunesien, Ägypten, Libyen, Jemen, Syrien und anderswo mehr Menschen- und Minderheitenrechte mit sich bringen werden, bleibt abzuwarten. Was der Umbruch für die religiösen und ethnischen Minderheiten bedeutet, sollte auf der Veranstaltung thematisiert werden. Weiterlesen

Der „Arabische Frühling“

Auswirkungen und Perspektiven für die assyrischen Christen im Nahen Osten

Im Namen der Assyrischen Demokratischen Organisation in Europa möchte ich mich bei der Gesellschaft für Bedrohte Völker und den Mitarbeitenden sehr herzlich für Ihr Engagement für die assyrischen Christen bedanken. Sie sind eine der ersten Organisationen, die seit den 1970er Jahren auf die Lage von religiösen und ethnischen Minderheiten und damit auch auf die Lage der Assyrer in den Herkunftsländern aufmerksam gemacht haben. Sowohl durch zahlreiche Veröffentlichungen als auch durch Veranstaltungen. Mein besonderer Dank geht vor allem an den Vorsitzenden, Herrn Tilman Zülch, der uns seit der Gründung der Organisation begleitet. Weiterlesen

Kloster Mor Gabriel

Ruhe für ein Ort des Gebets

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) hat in einem ganzseitigen Beitrag ihrer Samstagsausgabe die schwierige Situation der Christen in der Türkei thematisiert. Darin geht es vor allem um den aktuellen juristischen Streit um die Besitzverhältnisse des Klosters Mor Gabriel. Dessen Ausgang werde viel darüber aussagen, wie die Regierung in Ankara tatsächlich zu der christlichen Minderheit im Land stehe. Weiterlesen

Qolo.de im Gespräch mit Simon Kaplo

„Die Musik ist eines der wichtigsten Dinge, das unser Volk am Leben hält.“

Der in Assyrien geborene Künster Simon Kaplo, der sich schon seit seiner Kindheit mit der Musik beschäftigt hat, zog 1979 nach Deutschland und begann in seiner neuen Heimat, sich aktiv am assyrischen Musikgeschehen zu beteiligen. Mit Liedern, wie „Bnayo d´Bobel“ oder „Babel Babel“ begeisterte er Assyrer auf der ganzen Welt. Grund genug, um ihn zu seinem jetzt neu erschienenem Album „Shawa Btebakh“ (Assyrischer Märtyrertag) zu interviewen. Weiterlesen

Wir stellen vor

Prof. Gaunts kompaktes Seyfo Buch für jeden

Auf Initiative der Assyrischen Jugend Föderation in Schweden entstand ein Buch, das sich dem Seyfo von 1915 widmet, dem Genozid an den Assyrern im Osmanischen Reich. Der Autor des Buches, Prof. Dr. David Gaunt, arbeitet als Historiker an der Södertörn Universität in Schweden und gehört zu den weltweit führenden Forschern des Völkermordes an den Assyrern. Bereits 2006 veröffentlichte er zusammen mit Jan Beṯ-Şawoce das Buch „Massacres, resistance, protectors: Muslim-Christian Relations in Eastern Anatolia during World War I“, das im Forschungsbereich des Seyfo als bahnbrechend galt. Weiterlesen

Besuch von Spindelegger

Bischof beschönigt Lage der Christen im Irak

Bagdad – Das Thema „verfolgte Christen“ stand für Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) bei seinem dreitägigen Besuch im Irak ganz oben auf der Agenda. Allerdings wurde die Problematik bei einem Treffen mit Jacques Isaac, Weihbischof der mit Rom unierten chaldäischen Christen am Mittwochnachmittag eher heruntergespielt. „Man darf nicht verallgemeinern“, meinte der Weihbischof, „es gibt zwar Zwischenfälle, aber im Grunde leben die Iraker gerne mit anderen Religionen zusammen.“ Weiterlesen