Pressemitteilung

Europäisch-Christliches Entwicklungswerk für Syrien e.V. in Augsburg gegründet

Am 10. Mai 2013 fand im Augsburger Bukowina-Institut die Gründungsversammlung für das „Europäisch-Christliche Entwicklungswerk für Syrien e.V.“ statt.

Dieses Entwicklungswerk hat sich zum Ziel gesetzt, die syrisch-christliche Bevölkerung insbesondere nach dem Ende des Bürgerkrieges nachhaltig zu unterstützen, wieder Fuß in der Heimat zu fassen, Strukturen aufzubauen und die Identität und Kultur der Assyrer sowie anderer Christen in einem nicht-christlichen Umfeld zu erhalten.

Zum Vorstand der Organisation wurden Issa Hanna (Vorsitzender), Janet Abraham (Stellvertreterin), Marianne Brückl (Schriftführerin) und Nahrin Schuesche (Kassenwart) gewählt. Zum Vorstand gewählt wurde auch Pfr. Emanuel Youkhana, der für Projektarbeit zuständig sein wird. Für die Kassenprüfung wurden Sami Demir und Toni Piro gewählt. Dazu wurde ein Beirat etabliert, dem Prof. Dr. Rudolf Grulich, Dr. Ortfried Kotzian, Wolfgang Friedel, Dr. Gabriele Yonan und Kirchenrat Thomas Prieto-Peral als deutsche Freunde und Förderer, sowie Chorpiskopos Dr. Emanuel Aydin, Attiya Gamri, Dr. Abrohom Lahdo, Iskandar Mirza und Dipl.-Ing. Abdulmesih BarAbraham angehören.

Das neu gegründete „Europäisch Christliche Entwicklungswerk für Syrien e.V.“ lässt hoffen, dass die christlichen Bürger Syriens nach einem Ende des Bürgerkrieges im Land eine Chance erhalten, wieder in ihrer Heimat leben zu können. Es hat sich zum satzungsmäßigen Ziel gesetzt, Christen verschiedener Konfessionen im humanitären Bereich zu unterstützen, christliche zivile Organisationen aufzubauen und zu fördern.

Insbesondere hat das neue Entwicklungswerk auch die bildungsmäßige Förderung von Nachwuchs und Jugend durch Projekte und Maßnahmen im Programm. Dies soll dazu beitragen, den Aufbau des persönlichen und sozial-gesellschaftlichen Selbstbewusstseins der jungen Menschen zu stärken.

Als weitere Zielsetzung des Entwicklungswerks sollen konfessions- und religionsübergreifende Projekte und Zusammenarbeit im Land forciert werden, um damit einen Spannungsabbau zwischen den verschiedenen Religionsgruppen zu erreichen und den Frieden im Land auf lange Sicht zu stützen.

Um die christlichen Kulturgüter in Syrien wiederherzustellen und zu pflegen, sollen Kirchen, Klöstern und Wallfahrtsorten finanzielle Hilfen zugute kommen. Im Verlauf des noch anhaltenden Bürgerkrieges im Land wurden viele davon zerstört oder beschädigt.

Durch aktive Kooperation mit europäischen und assyrischen Partnerorganisationen will das Entwicklungswerk bedürftigen christlichen Familien bei der Existenzsicherung zur Seite stehen. Zudem wird es Projekte für berufliche Ausbildung geben.

Als „Non-Profit-Organisation“ ist das „Christlich-Europäische Entwicklungswerk für Syrien e.V.“ in Zukunft auf die Unterstützung und Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern angewiesen, um den vielen obdachlos gewordenen christlichen Familien und Flüchtlingen insbesondere nach dem Ende des Bürgerkrieges wieder eine Heimat zu geben.

Issa Hanna
„Europaisch-Christliches Entwicklungswerk für Syrien e.V.
1. Vorsitzender

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