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Anschlag in Berlin erfüllt mit Trauer und Betroffenheit

In tiefer Trauer haben wir diesen Dienstag, dem 20. Dezember 2016, den Anschlag in Berlin mitverfolgt. Ein Dutzend Menschen verloren dabei ihr Leben. Menschen, welche einen geselligen Abend auf dem Weihnachtsmarkt verbringen wollten und durch einen religiösen Fanatiker daran gehindert wurden.

Es fehlen uns zum Anschlag die großen Worte. Die überschlagenen Ereignisse, die Erinnerungen und die derzeitige Lage in der Heimat, all das versetzt uns in Trauer und Unbehagen. Der Anschlag in Berlin war feige. Er richtete sich gegen die westliche Gesellschaft und ihre religiösen Kulturen und Bräuche. Wie wir gedanklich um unsere alte Heimat trauern, so schmerzt uns auch die derzeitige Lage im Land, in welches wir wegen unserer Unterdrückung einst flohen und unsere neue Heimat nennen dürfen. Der Terror verfolgt uns bis hier her, er richtet sich gegen uns alle.

Wie sehr der Anschlag auch feige war, so sehr ist dieser auch nutzlos. Denn unsere Werte zu verraten, unsere Traditionen zu brechen, nur wegen des Willens weniger Extremisten, welche unsere Freude zu brechen versuchen, steht in keinem Verhältnis. Es heißt nun zusammenstehen, in Gedanken gemeinsam die Weihnachtstage verbringen, den Opfern und ihren Familien gedenken und den Helfern und Beamten danken. Ein Dank auch den italienischen Behörden, welche den Terroristen aufhalten und eventuell noch Schlimmeres verhindern konnten. Wir wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung und trauern mit den Betroffenen.

Quelle: ZAVD

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